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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Kollegen helfen und Sich kollegial verhalten.
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 1.201 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Bisher viele spannende Themen, bisher Verantwortung für das eigene tun, bisher gut eigene Gestaltungsmöglichkeiten, bisher eine weitgehend agile Organisation, bisher hohe Eigenständigkeit der Teams und Einheiten, Arbeitsumgebung, flexible Arbeitszeitmodelle, 100% Homeoffice möglich
Bislang war die DB Systel für mich ein vorbildlicher Arbeitgeber. Seit der Bahnkrise kriegt der schöne Lack Kratzer. Ich werde aber bislang immer noch sehr gut behandelt. Die Selbstorganisation ist im Prinzip gut, wenn man damit umgehen kann.
Das Unternehmen bietet eine sehr hohe Arbeitsplatzsicherheit. Wer einen stabilen und verlässlichen Arbeitgeber sucht, bei dem man sich um den Job keine Sorgen machen muss, ist hier grundsätzlich richtig.
Aktuell ist da nicht viel, außer vielleicht, dass sie sich derzeit noch nicht trauen, an unseren zugesicherten festen Benefits zu sägen. Noch nicht. Aber das wird kommen, da bin ich mir sicher.
Eigentlich eine sinnstiftende Aufgabe mit erheblichem Mehrwert für die Gesellschaft. Man hat hier auch sehr viele Freiheiten und es war vorher definitiv ein sehr wohlwollender AG.
Seit 2025 hat sich die Kultur deutlich verschlechtert. Agilität wurde weitgehend abgeschafft, Entscheidungen werden wieder zentral und hierarchisch getroffen. Meetings dienen oft nur noch der Selbstdarstellung von Führungskräften, nicht der Zusammenarbeit. Der mPM‑Prozess wirkt wie ein reines Klassifizierungsinstrument, häufig ohne Bezug zur tatsächlichen Leistung.
Kritisches Feedback führt eher zu Nachteilen als zu Verbesserungen, was die psychologische Sicherheit massiv reduziert. Informelle Netzwerke innerhalb der Führungsebene beeinflussen Entscheidungen spürbar und untergraben Vertrauen in faire Prozesse. Mitarbeitende, die für agile Werte oder moderne ...
Konzernführung, die in das Unternehmen regiert. Die CIO-Organisation des Konzerns hat aus meiner Sicht bis März letzten Jahres seinen Job nicht gemacht und meint jetzt nur, um seine Posten zu retten, die Kehrtwende einleiten zu müssen, statt an eigentlichen Problemen anzusetzen. Die gibt es: Überbordende, redundante und nicht transparente Governance- und Securityvorgaben, Doppelstrukturen, Mehrere Anwendungen, die das selbe machen, mangelhafte Kostensteuerung und keine Durchsetzung von Vorgaben des Konzerns.
Derzeit ist einfach alles Unklar, was die Zukunft des Unternehmens betrifft. Viele befürchten eine massive Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bei Verlagerung einzelner Bereiche in andere Konzernteile bzw. Fokussierung auf Kern-IT. Sicher ist wohl, dass dieses Unternehmen nächstes Jahr nicht so dastehen wird, wie es hier bewertet wurde. Die vielen Unsicherheiten müssen endlich ausgeräumt werden, bevor die fähigen Kolleg*innen abwandern.
Anfangen zu planen, langfristiger denken und Mitarbeiter mitnehmen:
Nach Verkündigung der neuen Ziele der DB, Ableiten der Strategie für die DB und der IT Strategie, bevor man anschließend Maßnahmen zur Erreichung der IT Strategie definiert. Transparente Kommunikation. Etablierung Change Management & Feedbackmechanismen.
Das sofortige Springen von Zielen zu Maßnahmen wirkt leider nicht besonders professionell und überzeugend.
Optimierung von Geschäft mittels Digitalisierung anstatt der einseitigen Fokussierung auf Kosteneinsparungen-
Es wird aktuell leider viel Kollateralschaden angerichtet, für den man sehr viele Jahre ...
Aufgrund der Reorganisation und der begrenzt vorhandenen Projekteinsätze im KI Consultingbereich werden Aufgaben nicht mehr nach Qualifikation und Leistung, sondern nach pers. Freundschaften vergeben. Dieses Verhalten sollte nicht Maßstab des Handels sein.
Mitarbeiter sollten in die Gestaltung der Reorganisation der Firma eingebunden werden. Aktuell werden innerhalb der nächsten 2-3 Wochen Mitarbeiter neuen Organisationseinheiten relativ willkürlich zugeordnet, ohne ihre Erfahrung, Qualifikation oder Interessen zu berücksichtigen und ohne mit ihnen zu sprechen.
Nicht überall gleichzeitig reorganisieren, sonst funktioniert bald gar nichts mehr
...
Ich würde mir wünsche dass wir den ersten Schritt vor dem zweiten machen.
Der Wunschgedanke steht sehr oft im Vordergrund und führ fast ausschließlich zu unrealistischen/ nicht belastbaren Erwartungshaltungen/Anforderungen.
Die ITK Qualifikation der Mitarbeiter sollte stark verbessert werden.
Wir benötigen Vorgehensmodelle wie man Sinnvoll, wirtschaftlich mit dem sehr schnellen Wandel der Technologien/Tolls umgehen kann.
Eine transparente belastbare Ressourcenplanung mit den aktuellen Rahmenbedingungen würde ich mir wünschen, auch wenn es nicht einfach scheint.
Der am besten bewertete Faktor von DB Systel ist Work-Life-Balance mit 4,4 Punkten (basierend auf 265 Bewertungen).
Hier ist Feierabend = Feierabend. Am Wochenende wird grundsätzlich nicht gearbeitet (es sei denn es ist vertraglich anders vereinbart, Rufbereitschaft o.ä).
Urlaub nehmen ist kein Problem, auch kurzfristig möglich. Teilzeit ist möglich, wer will bekommt auch mehr Urlaubstage (natürlich bei weniger Gehalt).
Arbeit aus dem Ausland ist nur für wenige Wochen im Jahr und nur innerhalb der EU möglich. Ausnahmen beispielsweise bei Familie im nicht-EU-Ausland sind nicht vorgesehen. Wir könnten praktisch unsere Arbeit von überall erledigen aber die rechtlichen Möglichkeiten ...
Zu den vielen Positiven Aspekten (Urlaub wird i.d.R. schnell und unkompliziert genehmigt, Arbeitszeiten sind in den meisten Bereichen flexibel innerhalb des Terifvertrags durch die Mitarbeitenden zu gestalten, usw.) gesellen sich jetzt leider auch negative Punkte, wie Unsicherheit um den eigenen Arbeitsplatz, was Stress auslösen kann.
Die bisherigen Regeln und Optionen (Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, Lebensarbeitszeitkonto) bestehen weiterhin - zumindest auf dem Papier. Einige Kollegen arbeiten quasi heimlich, teils an den Wochenenden, um den hohen Anforderungen noch gerecht werden zu können, andere erleben eine eher ausgeglichene Arbeitssituation.
Die Work-Life-Balance hängt stark vom jeweiligen Team ab. Durch die zunehmende Zentralisierung und den steigenden Druck auf individuelle Leistung entsteht jedoch ein Umfeld, in dem viele Mitarbeitende mehr Zeit in Absicherung als in produktive Arbeit investieren.
Der am schlechtesten bewertete Faktor von DB Systel ist Image mit 3,4 Punkten (basierend auf 228 Bewertungen).
Über das Image der DB braucht man wohl nicht viel zu sagen. Das wir die IT nur noch bei Thema Kosteneinsparung eine Rolle spielen, nach 3-5 Jahren guter Entwicklung ist echt ein Trauerspiel. Sorry, aber wer den Glauben hat ausschließlich mit dezentralen Fürsten:innentümern im Konzern die Digitalisierung voranzutreiben der ist meiner Meinung nach auf dem Holzweg. Wer es nicht glaubt kann sich ja gern mal mit dem Thema der Datenfreigabe im Konzern befassen.
Das Image ist innerhalb des Konzerns nicht gut. Kein Wunder. Viele Kollegen leben IT wie eine Behörde. Und ja wir machen hier KRITIS Anwendungen diese müssen reguliert sein. Aber trotzdem brauchen wir Geschwindigkeit, Führung, PROFESSIONALITÄT und VERBINDLICHKEIT ggü. der DB! Dies wird hoffentlich mit der Umstrukturierung integriert.
Das Image leidet stark unter komplexen, gewachsenen Strukturen und einer hohen internen Kostenwahrnehmung. Über Jahre entstandene organisatorische Schwerfälligkeit rächt sich nun sichtbar. Die Firma wirkt zunehmend wie ein Sündenbock für konzerninterne Fehlentwicklungen.
Das Image hat sich in den letzten Monaten radikal verschlechtert. Von dem einst innovativen Ansatz, der agilen und selbstorganisierten Arbeitsweise bleibt nicht mehr viel übrig. Ist wohl aber gewollt um möglichst schnell möglichst viele Mitarbeitende loszuwerden.
Ich bekomme den inneren Buschfunk nur zum Teil mit, aber meine Ansichten werden von vielen Kollegen geteilt: das Unternehmen wird gerade in Stücke gehackt und nachhaltig zerstört. Inwiefern sich das noch mit dem Außenbild deckt, kann ich schwer einschätzen.
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 3,8 Punkten bewertet (basierend auf 251 Bewertungen).
Die Geschäftsführung sagt, dass genügend Budget für Weiterbildungen zur Verfügung steht. In der Praxis wird das äußerst unterschiedlich gehandhabt. Immer wieder höre ich von Kollegen, dass ihre Anträge abgelehnt wurden.
Mir persönlich fehlt vor allem eine Entwicklungsperspektive, obwohl ich jedes Jahr sehr positives Feedback zu meiner Leistung erhalte.
Es gibt keine Laufbahnplanungen, Karriereentwicklungen, systematische Weiterentwicklung. Schulungen konnte man bis vor 1 Jahr ohne Probleme besuchen. Aufgrund der Kosteneinsparungsmaßnahmen so gut wie keine Trainings mehr, keine Konferenzen, keine Communities, Stillstand bzw. Rückentwicklung von Qualifikationen und Austausch unter Kollegen.
Katastrophales Vorgesetztenverhalten und aktuell leider nicht möglich/ realisierbar. Es gibt wenige Menschen die sich kümmern und Menschen enabeln (können). Wer Karriere machen will ist hier leider fehl am Platz. Interne Weiterbildungen sind da und oft auch gut, haben aber keine Relevanz im Arbeitsmarkt.
Auf Grund des Sparzwanges aktuell gar nicht. Weder externe Schulungen noch Aufstiegsmöglichkeiten zur nächst höheren TG. Interne Schulungen sind übe ein internes Bildungsportal jederzeit möglich aber halt auch nur intern etwas wert, also für zukünftige Jobs wertlos.
War besser, Situationsbedingt eingeschränkt ! Muss Besser werden,... Motto Do-It-Yourself.... wer zukünftig in der Cloud arbeiten soll, muss dafür auch vorbereitet sein und entsprechend Mittel zur Verfügung gestellt bekommen !!